Multimedia / Lyrics

A votre sante


Tag ein Tag aus ist es das Selbe.

Das Alltagsleben frisst mich auf.

Ich muss die Reißleine ziehen,

den Anker werfen, um aus der Routine zu entfliehen.

schnell ist das nötigste gepackt.

Den Ausweg weist eine sternenklare Nacht.


Die Kehle bleibt feucht, man hat viel Spaß.

Man zieht sich aus und liegt im Gras.

Die Knochen und die Glieder werden schwer.

Der Hauch von Freiheit gefällt doch sehr.

Ich will mich von den Fesseln befreien.

Zum Glück ist man dabei nicht allein.


A votre sante.

Dieser Abend ist zu schön,

um jetzt schon nach Hause zu gehen

und der Mond lacht mich an und befiehlt mir

noch tiefer ins Glas zu sehen.


Der Blick wird trübe, die Gedanken klar.

Der Traum zur Wahrheit, das Gefürchtete war.

Man hängt am Faden seines Ichs,

glaubt zu begreifen, doch zur Einsicht kommt man nicht.


A votre sante.

Dieser Abend ist zu schön,

um jetzt schon nach Hause zu gehen

und der Mond lacht mich an und befiehlt mir

noch tiefer ins Glas, er zwingt mich noch tiefer in die Flasche er drängt mich ich ihn noch länger anzusehen.



© 2010 RAFIKI